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    Leistungen, Preise und Abrechnungen im Institutsversorgungsmodell mit Netware-Services
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Hochschulrechenzentrum
NetWare Server am HRZ



TUD
 

Inhalt


Kurzfassung

Lt. Beschluss des Präsidiums nach Behandlung der Angelegenheit in der Arbeitsgruppe AG-Info und im Senat muss das HRZ u.a. den Dienst "Netware-Services für Institute" ab dem 1.1.2003 entgeltlich zu verursachungsgerechten kostendeckenden Gebühren, die von den Nutzern zu tragen sind, bereitstellen.
Im folgenden wird ein Gebührenmodell vorgestellt, das - soweit dies planbar ist - zur Deckung der Kosten führen sollte und mit einem noch erträglichen Einführungs- und Ausführungsaufwand verbunden ist. Es sind auch andere Modelle denkbar, die durch weitere Differenzierung der Leistungen noch verursachungsgerechter sein könnten; dafür aber im Einführungsaufwand nicht mehr tragbar wären.


Im Umfeld der Netware-Services für Institute werden drei Account-Typen angeboten:
  • der reine Authentisierungs-Account: unentgeltlich, da zentral finanziert
  • der Mail-Account: Preis: EUR 12,- je Jahr
  • der Voll-Account: Preis: EUR 25,- je Jahr
Für Mail- und Voll-Accounts kommt eine Grundgebühr je Container von EUR 75,- (Mail-Accounts) bzw. EUR 150,- (Voll-Accounts) je Jahr hinzu. Weiterhin kann zusätzlicher Plattenplatz zu einem degressiven Preis, beginnend mit EUR 100,- für das erste GB, "angemietet" werden.
Ein typisches Institut mit 10 Voll-Accounts und 1 GB Speicherplatz müsste somit € 150,- + € 250,- + € 100 = € 500,- per annum zu bezahlen haben.

1. Die Leistungsbestandteile im Institutsversorgungsmodell

Eine ausführliche Beschreibung der Funktionen und der Organisation der Institutsversorgung ist unter der URL
http://www.hrz.tu-darmstadt.de/netware/netware-administration.tud bereitgestellt.

Die wesentlichen Benutzergruppen sind die Studenten und die in den Instituten tätigen Mitarbeiter. Daneben gibt es z.B. die Mitglieder der LHB, Lehrer im Projekt "Internet an Darmstädter Schulen", die Mitglieder des Fördervereins "Freunde der Hochschule", etc.

1.1 Der Instituts-Container in der NDS

    Mit "Institut" soll im folgenden die organisatorische Einheit bezeichnet werden, für die eine IT-Arbeitsumgebung im Rahmen des Institutsversorgungsmodells eingerichtet wird. Es kann sich dabei um ein Fachgebiet, ein Institut als Zusammenfassung mehrerer Fachgebiete oder auch um einen Fachbereich handeln.

    Jedes Institut hat einen Instituts-Container, in dem alle zu dem Institut gehörenden Objekte (accounts, groups, queues, ...) durch die lokale Administratorengruppe angelegt und verwaltet werden.

    Der Instituts-Container bildet den Namensraum, in dem das Recht auf freie Namenswahl wahrgenommen wird.

    Zu dem Instituts-Container gehört typischerweise eine logische Mail-Domain (Beispiele: @FZD.TU-Darmstadt.De, @BC.Chemie.TU-Darmstadt.De).

    Für Teilgruppen der Accounts können im Zusammenwirken mit dem zentralen Administrator Internet-fähige Mail-Gruppen eingerichtet werden, z.B. WiMi@BWL.TU-Darmstadt.De.

    Der Container ist die Bezugsgröße der Abrechnungen. Zu einem Container wird eine Grundgebühr und je Voll- bzw. Mail-Account eine Account-Gebühr in Rechnung gestellt.

1.2 Voll-Accounts im Institutsversorgungsmodell

  • haben alle Funktionen des reinen Authentisierungs-Accounts
  • können Einloggen zum NDS-Verbund DA
  • haben Zugang zu den auf den Servern gespeicherten Programmen, Service Packs, Patches, Installationsprozeduren, Treibern sowie Daten, Datenbasen, etc.
  • haben eigenen Speicherplatz (auf eigenem Nutzerstammverzeichnis oder im Stammverzeichnis des Instituts)
  • haben Zugang zu zentralen, entgeltlichen Druckern über die print queues auf den Netware-Servern
  • haben ggf. Zugang zu Netzdruckern des eigenen oder ggf. auch eines anderen Instituts
  • können zentrale Pools benutzen
  • können logischen Mail-Namen haben
  • haben eine Mail-Box (transient bei POP-Abruf bzw. permanent bei Server-basierendem Mailing mit Pegasus-Mail)
  • können sich eine eMail-Weiterleitung setzen

1.3 Speicherplatz im Institutsversorgungsmodell

    Jedes Institut hat ein Verzeichnis auf einer Speichereinheit auf dem Heimat-Server. Das Verzeichnis ist kontrolliert durch differenzierte Zugangsregeln gemeinsam benutzbar.

    Das Verzeichnis ist auf dem Client-System (Windows-PC) wie ein lokales Laufwerk ansprechbar, wenn der Client für Netware-Netzwerke installiert ist.
    Weiterhin ist auch der Zugriff über FTP möglich. Zukünftig wird voraussichtlich auch der Zugang über das Microsoft-Protokoll CIFS (Nachfolge von SMB; vergleichbar mit SAMBA-Service), das im Unix- und Linux-Umfeld verwendete NFS sowie das MacIntosh-Protokoll AFP unterstützt werden.
    Der auf dem Institutsverzeichnis und sämtlichen Unterverzeichnissen belegbare Speicherplatz wird durch eine für das Institutsverzeichnis definierte Quota limitiert.
    Die mit der Grundgebühr abgedeckte Grund-Quota beträgt 100 MB.
    Höhere Quota ist gegen Entgeld "anmietbar". Einheiten sind 1, 2, 4, 8, 16, 32, ... GB zu Preisen von EUR 100, 150, 225, ...
    Der Preis ist degressiv. Jede Verdopplung kostet nur die Hälfte mehr. Zur Bindungsdauer und zu den Abrechnungszeitpunkten gelten die gleichen Regelungen wie bei der Grundgebühr.

    Jeder Nutzer hat ein eigenes Nutzerverzeichnis. Die Nutzerverzeichnisse liegen innerhalb des Institutsverzeichnisses. Der von den Nutzern auf ihren Nutzerverzeichnissen belegte Speicherplatz schöpft somit aus der Instituts-Quota. Bei Bedarf kann der Administrator des Instituts eine Unterverteilung vornehmen und für jeden Nutzer eine eigene, spezifische Quota innerhalb der Gesamt-Quota setzen.

    Die Mail-Boxen liegen unterhalb der Nutzerverzeichnisse. Sie werden entweder nur als transiente Speicher zur Zwischenspeicherung neuer Mails verwendet (bei POP-Abruf und anschließender Löschung auf dem Server) oder dienen zur dauerhaften Speicherung auch gelesener Mails. Das insgesamt von allen Mitgliedern eines Instituts speicherbare Mail-Volumen wird durch die Instituts-Quota bestimmt. Die Nutzergruppe eines Instituts hat es somit durch die Anmietung einer entsprechenden Instituts-Quota selber in der Hand, das insgesamt erforderliche Mail-Volumen zu bestimmen.

    Außerhalb der Quota ist Speicherplatz für gelöschte Dateien vorhanden (Stichwort: Papierkorb). Im Mittel kann jeder Nutzer die drei letzten Versionen jeder Datei von der Platte selber zurückgewinnen. Im Mittel wird somit je Nutzer das vierfache des über die Quota angemieteten Speicherplatzes belegt.

    Zusätzlich erfolgt jede Nacht (außer am Wochenende) Datensicherung auf Bänder.
    Je Institut ist bei benutzerverursachten Datenverlusten eine Datenwiederherstellung vom Band (Restore) pro Jahr unentgeltlich. Jede weitere wird mit einem Stundensatz in Rechnung gestellt.

2. Einstieg, Ausstieg und Abrechnung des Institutsversorgungsmodells

2.1 Einstieg, Ausstieg, Kündigung, Preisgarantie

    Der Einstieg in das Institutsversorgungsmodell ist jederzeit möglich. Die Bearbeitungszeit für den Zugang liegt i.d.R. im Bereich weniger Tage.

    Die Mindestbindungsdauer erstreckt sich bis zum Ende der nächsten folgenden Jahresperiode.

    Zum Ausstieg ist eine Kündigung spätestens 3 Monate vor diesem Periodenwechsel erforderlich.

    Erfolgte keine Kündigung, wird automatisch um ein Jahr verlängert. Eine außerordentliche Kündigung ist nur möglich, wenn die zugesicherte Leistung nachhaltig nicht erbracht wurde.

    In der Einschwingphase des neuen Verrechnungsmodells werden die Preise für die ersten drei Jahre garantiert. Danach gelten die Preise für die volle Periode; eine Preiserhöhung muss spätestens drei Monate vor Ablauf der Kündigungsfrist bekannt gegeben werden.

2.2 Berechnung der Grundgebühr

    Die Grundgebühr wird am Beginn einer neuen Periode für die volle Periode fällig und mit dem im Herbst stattfindenden Belastungslauf auf dem Konto des nutzenden Instituts abgebucht.

    Bei einem Einstieg innerhalb einer Periode wird die Grundgebühr gemäß der Anzahl der bis zum nächsten Periodenwechsel noch folgenden vollen Monate berechnet und beim nächsten Belastungslauf abgebucht.

2.3 Berechnung der Account-Gebühr

    Gezählt werden am Ende der Abrechnungsperiode diejenigen Accounts, die in der abgelaufenen Periode mindestens einmal ein Login vorgenommen haben. Mit diesem Abrechnungsmodell ist es einem Institut z.B. möglich, für eine Tagung oder Lehrveranstaltung eine größere Benutzerzahl vorübergehend einzutragen, ohne dafür zusätzlich bezahlen zu müssen.

    Ein Account, der Admin-Account, ist gratis.

    Wenn ein Account n-fach eingelogt ist, wird das nur einfach gezählt.

2.4 Granularität der Abrechnungseinheit

    Für jeden Container ist eine Kostenstelle bzw. Projektnummer definiert, über die die Abbuchung der Gebühren erfolgt. Alle Dienste innerhalb des gebührenpflichtigen Institutsversorgungsmodells werden über dieselbe Kennziffer belastet (Es gibt also z.B. keine unterschiedlichen Kostenstellen für die Verbuchung von Account-Gebühren und Druck-Gebühren).

    Ein Container kann von einem Fachbereich, Institut, Fachgebiet oder von einer innerhalb eines Fachgebiets oder von mehreren Fachgebieten gebildeten Arbeitsgruppe belegt werden.
    Die Bildung größerer Einheiten hat für die Nutzer den Vorteil, dass die Grundgebühr nur einmal anfällt und die Speichergebühren durch das stärkere Greifen der Degression geringer sind.
    Ein Nachteil ist, dass die Umlage der vom HRZ dem Container-Inhaber in Rechnung gestellten Gebühren auf die Fachgebiete selber geleistet werden muss.
    Ein weiterer Nachteil einer größeren, unübersichtlicheren Einheit ist, dass dann, wenn mit Überbuchung gearbeitet wird, es eher zu Beeinträchtigungen durch versehentliche Ausschöpfung der Gesamtquota durch Einzelne kommen kann. So kann dadurch z.B. der Mail-Empfang für alle blockiert werden.

2.5 Information, Beratung, Schulung, Betreuung, Unterstützung, Problemlösung

    Themen und Gebiete, in denen Unterstützung erfolgt:
    • Anbindung des PC´s (Protokolle, Namensauflösung, Dienstepropagierung, Login im NDS-Baum und Server, Login-Prozeduren, Mappings, )
    • Installation und Konfiguration von Netware-Client, Netware-Administrator
    • Installation und Konfiguration von Mail-Clients
    • Installation und Konfiguration dezentraler Netzdrucker mit Queues auf zentralen Netware-Servern
    • Organisation des dezentralen Nutzerbetriebs

    Die Unterstützung erfolgt durch:
    • Bereitstellung aktueller Versionen von Clients, Service-Packs, Patches
    • Problemklärung bei grundsätzlichen Problemen mit neuen Konfigurationen (Übergang auf pure IP, Umstieg auf Windows/XP,...)
    • Problemklärung bei besonderen Problemen im Betrieb
    • Problemklärung im Zusammenhang mit Viren/Würmern, soweit Server betroffen
    • Information/Beratung/Schulung bei Einstieg in Institutsversorgungsmodell
    • Information/Beratung bei Migration aus anderer Umgebung zu uns

    Die Unterstützung wird erbracht durch:
    • die MitarbeiterInnen der PC-Gruppe
    • die HiWi´s der Studentischen Beratung und des Rent-a-Hiwi-Programms
    • Lachmann u.a. von Gruppe U+N

    Bei einem in einem Institut im Rahmen der Nutzung der Netware-Services auftretenden Störfall kann Unterstützung vom HRZ eingefordert werden. Wenn der Störfall vom HRZ zu vertreten ist, muss er in angemessener Zeit unentgeltlich behoben werden.
    Handelt es sich um einen nicht vom HRZ zu vertretenden Störfall, ist eine knapp begrenzte Unterstützungsleistung über die Grundgebühr abgedeckt. Knapp begrenzt heißt, dass der Arbeitseinsatz des HRZ deutlich unter einer Arbeitsstunde liegen muss und dass ein Institut eine derartige Unterstützung nicht beliebig oft abverlangen kann. Bei der vorhandenen Personalausstattung, bei der maximal 20% einer Stellenkapazität für die Unterstützung bereitsteht, ist mehr nicht möglich. Bei Gleichverteilung auf alle Institute würde dies eine Unterstützung von ca. 6 Minuten je Institut und Monat ergeben.

    Unterstützungsleistungen, die über eine Arbeitsstunde hinausgehen, werden mit einem Stundensatz von € 45,- in Rechnung gestellt. Das wird aber erst in nennenswertem Umfang möglich werden, wenn zusätzliche Personalkapazitäten über Gebühren finanzierbar sind.

    Soweit unentgeltlicher Support in Anspruch genommen wird, müssen alle Anfragen zwischen Institut und HRZ über den lokalen Administrator laufen. Weiterhin erhält ein lokaler Administrator nur im Ausnahmefall Support zu Problemen, die in dem Schulungskurs zur "Administration im Netware-Institutsversorgungsmodell" behandelt und in der den Kurs ergänzenden, im Web bereitgestellten Dokumentation beschrieben sind.

2.6 Reine Mail-Accounts im Instituts-Countainer

    Für diejenigen Nutzer, die ihren Account ausschließlich für das Mailing per POP/SMTP verwenden, wird ein als reiner Mail-Account bezeichneter Account-Typ zu folgenden Konditionen angeboten:

    Preis pro Mail-Account: EUR 12,- pro Jahr
    Grundgebühr für Container: EUR 75,- pro Jahr

    Ein Container, in dem sowohl Mail-Accounts als auch Voll-Accounts vorhanden sind, wird mit der vollen Grundgebühr belastet.
    Sobald in einem Container, der zuvor nur reine Mail-Accounts enthielt, ein Voll-Account dazu kommt, fällt die volle Grundgebühr an.

    Die Grundgebühr für Mail-Container deckt u.a. die Bereitstellung von 100 MB Speicherplatz und die Einrichtung einer logischen Mail-Domain ab.

    Ein reiner Mail-Account hat ein Stammverzeichnis mit dem darunter liegenden Mail-Verzeichnis. Der Account-Inhaber hat keine Zugriffsrechte auf sein Stammverzeichnis. Nur das Mail-System hat auf das Mail-Verzeichnis Zugriffsrechte.

3. Überführung von Einzel-Accounts in das Institutsversorgungsmodell

Institutsmitglieder, die bislang einen von uns als Einzel-Account bezeichneten Account in den Containern HRZ1USER.TU oder STUD.TU benutzt haben, müssen in den nächsten 6 Monaten in das Institutsversorgungsmodell überwechseln. Verlängerungen und Neueinstiege gibt es bei diesem Account-Typ ab jetzt nicht mehr.

4. Überführung vom alten Institutsversorgungsmodell in HRZ2USER in eigene Container

Z.Zt. werden noch 141 Institute mit 2308 Accounts zusammengefasst im Container HRZ2user verwaltet. Nur die in der letzten Zeit neu hinzugekommenen Institute wurden in eigenen Containern abgelegt. Um nicht für die ein Auslaufmodell darstellende Organisationsform noch ein eigenes Abrechnungsverfahren aufbauen zu müssen, soll bis Mitte 2003 die Überführung in das Organisationsmodell mit eigenen Containern erfolgen. Hierbei soll zugleich von Bindery- auf NDS-Mailing umgestellt werden. Für die Migration wird es eine Unterstützung durch das HRZ geben.

5. Reine Authentisierungs-Accounts

Für Container, die ausschließlich reine Authentisierungs-Accounts enthalten, wird keine Grund- und keine Account-Gebühr in Rechnung gestellt.

Es ist Sache des lokalen Admins sich darum zu kümmern, dass diese Accounts nicht zum einloggen verwendet werden. Sobald das HRZ am Ende der Abrechnungsperiode feststellt, dass ein Account mehrfach ein login innerhalb der Periode vorgenommen hat, wird der Account als Voll-Account gewertet und die Grundgebühr in Rechnung gestellt.

6. Übergang zum neuen, voll entgeltlichen Versorgungsmodell

Die Institute, die am neuen Modell teilnehmen wollen, müssen dies bis zum 31.12.2002 dem HRZ auf einem hierzu noch bereitzustellenden Formblatt mit Unterschrift des Kontoführungsberechtigten mitteilen. Falls nach Erinnerung bis Ende März 2003 keine Mitteilung vorliegt, wird dem Institut der Zugang zur Institutsversorgung gesperrt.
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