IT-Infrastruktur für Institute

Über die im Folgenden beschriebenen Services wird Instituten eine IT-Arbeitsumgebung bereitgestellt, die zur Erledigung der üblichen, in vielen Instituten relativ gleichartigen IT-Aufgaben in der Büroumgebung dient. Hierbei geht es insbesondere um die Speicherung von Daten jeglicher Art, den Mail- und Druckbetrieb, die Nutzerverwaltung und darauf aufbauende Funktionen zur Zusammenarbeit wie zum Beispiel Termin- und Ressourcenverwaltung über Kalenderfunktionen, gemeinsame Adress- und Telefonbücher etc..

Der Leitgedanke bei der Einrichtung dieser Services ist, möglichst vielen Instituten den Aufbau und Betrieb eigener IT-Systeme zu ersparen und damit insbesondere auch personelle Entlastung zu schaffen. Zentralisiert wird vorwiegend die Systemtechnik, bei der durch den Einsatz großer, von vielen Instituten gemeinsam genutzter Systeme erhebliche Skalierungs- und Synergieeffekte realisiert werden (siehe ManagementAbstract: Das Geschäftsmodell der Institutsversorgung). Zudem erfordert die immer komplexer werdende Systemtechnik IT-Spezialisten. Die Erledigung durch wissenschaftliches Personal ist nur in wenigen IT-affinen Bereichen sinnvoll und schafft selbst dort wegen der hohen Fluktuation immer wieder Probleme. Die sich auf den Nutzerbetrieb beziehenden Aufgaben bleiben hingegen dezentralisiert.

Eine Teilmenge der Dienste wurde früher mit "Netware-Services für Institute" bezeichnet. Durch die inzwischen erfolgte Öffnung in Richtung allgemeiner Standards, womit insbesondere der Zugang zu den Systemen über diverse Internet-Protokolle gemeint ist, haben diese Dienste für den Nutzer den proprietären Charakter verloren. Das soll auch durch den geänderten Namen zum Ausdruck gebracht werden. Über welche Plattformen Dienste bereitgestellt werden, verliert immer mehr an Bedeutung, wenn der Zugang über universelle Schnittstellen und Protokolle möglich ist. Dennoch muss die Plattformentscheidung immer wieder überprüft werden. Besonders von den aus der Industrie kommenden neuen Professoren wird immer wieder die Frage gestellt, ob die aus dem Unternehmensumfeld gewohnten Systeme zur Organisation der Zusammenarbeit - Stichwort Groupware - nicht auch in der TUD angeboten werden können. Da werden Systeme wie Outlook plus Exchange- und SharePoint-Server von Microsoft oder Lotus/Notes von IBM genannt. Hier ist sehr genau zu prüfen, ob derartige Systeme nicht einen von den Aufgabenstellungen im universitären Umfeld deutlich abweichenden Einsatzschwerpunkt haben und möglicherweise nur in ganz wenigen Instituten merklichen Nutzen entfalten können. Weiterhin muss man die gegenüber der bislang eingesetzten Technik erheblich höheren Kosten berücksichtigen. Wenn die Kosten der Institutsversorgung gemäß der bisherigen Beschlusslage weiterhin über kostenorientierte Gebühren von den Instituten getragen werden sollen, ist die breite Akzeptanz massiver Gebührenerhöhungen zumindest fraglich. Würden wegen der höheren Gebühren nur wenige Institute die zusätzlichen Funktionalitäten nutzen, entfielen die Skalierungs- und Synergieeffekte. Man kann diese Problematik sehr schön an den soeben neu eingeführten Kalenderfunktionen studieren.
Zugang zu Mailboxen
Administration


Kurzanleitung: Was muss man tun, um diese Dienste nutzen zu können?

Einige Zahlen zu den Services